Freiwilliges Soziales Jahr


Du bist zwischen 17 und 27 Jahren jung, hast gerade deinen Schulabschluss, dein Abitur oder deine Ausbildung in der Tasche und bist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung – dann ist das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) im Sport genau das Richtige für dich! Denn das FSJ im Sport ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr für junge Menschen und bietet dir interessante Aufgaben in der Welt des Sports.

Egal ob im Fußball, Basketball, Schwimmen, Handball, usw., die Arbeit mit Kinder und Jugendlichen macht immer Spaß. Außerdem kannst du im FSJ an 25 Bildungstagen tolle Seminare mit spannenden Themen besuchen. Für das Engagement in Sportvereinen, Sportbünden und Sportverbänden bekommst du 300,— € Taschengeld inkl. Pauschale pro Monat und hast 26 Tage Urlaub im Jahr. Also mach dich fit für deine Zukunft und nutz die Chancen des FSJ im Sport!

Das FSJ ist übrigens gleichbedeutend mit Zeiten der Schul- und Berufsausbildung; es besteht daher ein Anspruch auf Kindergeld und Kinderfreibeträge (Steuerrecht). Während dieses Freiwilligendienstes kannst du eine Sport-Übungsleiter-Lizenz erwerben, die dir über dieses Freiwillige Soziale Jahr hinaus Möglichkeiten eröffnet, in Vereinen gegen Entgelt tätig zu werden.

Wenn du beim Lesen dieser Zeilen Lust bekommen hast, etwas Nützliches zu leisten und deine Einblicke ins Arbeitsleben vertiefen möchtest, sende uns deine Bewerbung für ein Freiwilliges Soziales Jahr an folgende Anschrift:

Helmstedter Sportverein 1913 e. V.
– Bewerbung Freiwilliges Soziales Jahr –
Am Bötschenberg 2
38350 Helmstedt

Du kannst natürlich auch direkt Kontakt zu uns aufnehmen. Dein Ansprechpartner Hans-Joachim Nitsche steht dir unter der Telefonnummer 05351 3532 für Fragen gerne zur Verfügung.

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Nicht mit mir… Frauen lernen sich zu wehren!

Am ersten Märzwochenende veranstaltete die Ju-Jutsu-Abteilung Goshin-Dojo des Helmstedter Sportvereins einen Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurs für Frauen und Mädchen. Schon zwei Wochen vor Meldefrist war der dreitägige Kurs ausgebucht. 19 teilnehmenden Mädchen und Frauen im Alter von 15 bis 66 Jahren wurde gezeigt, wie sie ihren Alltag sicherer machen und wie sie sich in Gefahrensituationen verhalten und verteidigen können.

Am ersten Abend gab es eine kleine Vorstellungsrunde und schon die ersten Einblicke in die Prävention und Selbstbehauptung in Theorie und Praxis. Elementar sei es in einer Gefahrensituation, die richtige Entscheidung zu treffen, die Körpersprache und der Einsatz der Stimme, so die Kursleiter Karsten Kninider und Andreas Oeft. Allein die Körperhaltung, der Gang, die Wirkung auf andere könne einem potenziellen Angreifer suggerieren, bin ich ein Opfer oder nicht. Um in Gefahrensituationen richtig reagieren zu können, ist ein sicherer Stand und die richtige Armhaltung wichtig. Niemals mit Fäusten und gestreckten Armen seinem Angreifer gegenüberstellen, immer die Hände öffnen. Offene Hände wirken auch auf nicht Beteiligte beschwichtigend, Fäuste dagegen wirken aggressiv.

Nach der zweistündigen Einführungsrunde ging es am Samstagmorgen auf die Matte. Nach ein paar Erwärmungs-und Vorbereitungsspielen wurden die ersten Abwehr- und Schlagtechniken geübt. Kninider und Oeft erklärten, worauf es bei den Techniken ankomme. Zu Beginn waren die Teilnehmerinnen noch recht zögerlich und vorsichtig. „Es ist ungewohnt, jemanden zu schlagen, auch wenn es hier nur auf Schlagpolster ist“, sagte eine Teilnehmerin. Doch das änderte sich schnell. Da die Schläge und Tritte immer und immer wieder geübt wurden, wurden die Ausführungen immer kraftvoller, schneller und dynamischer.

Am dritten Tag galt es dann für die Frauen und Mädchen, die am Vortag erlernten Abwehr-und Schlagtechniken einzusetzen. Auch stellten die Teilnehmerinnen fest, dass es ihnen leichter fällt, Angriffe von den angreifenden Referenten abzuwehren und sich zu verteidigen als gegen eine ihrer Mitstreiterinnen. Nach der Mittagspause ging es dann ans „Eingemachte“. In sogenannten Stresstests mussten sich die Teilnehmerinnen aus bedrängten Situationen befreien und einen „Parcours“ durchlaufen, wo sie permanent von zwei Angreifern gestört und bedrängt wurden. Zum Abschluss wurde es noch mal spannend. Für zehn Freiwillige Frauen folgte ein kleiner Test. Ein Szenario wurde aufgebaut. Ohne es vorher zu wissen, was auf sie zukommt, wurden sie einzeln mit verbundenen Augen in die Halle geführt und dabei eine kleine Geschichte erzählt.

Jannis Kninider, geschützt durch einen Vollschutzanzug, griff die Mädchen und Frauen ohne Vorwarnung mit Schlägen und Griffansätze an. Alle zehn Mädchen und Frauen verstanden es, sich richtig und mit Einsatz der Stimme zu verteidigen. Eine Teilnehmerin hatte die Techniken bereits so verinnerlicht, dass sie sich so lautstark und vehement verteidigte, dass Sie Jannis in die Kulisse prügelte. Da hätte ein realer Angreifer nichts zu lachen gehabt, so das Urteil der Referenten.

Mit durchweg positivem Feedback seitens der Teilnehmerinnen und Achtung vor der Leistung der Frauen und Mädchen seitens der Referenten beendete Andreas Oeft am späten Sonntagnachmittag diesen mit Sicherheit nicht letzten Selbstverteidigungskurs für Frauen und Mädchen.

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Ju-Jutsu: Goshin-Dojo des Helmstedter Sportverein überragend!

Trainer Stefan Schöndube und Andreas Oeft (in rot) mit ihren erfolgreichen Kämpfern.

Mit insgesamt 13 Medaillen und einem vierten Platz kehrten die Ju-Jutsu Kämpfer des Helmstedter SV von den Regional-Einzel-Meisterschaften SÜD aus Lauenau zurück und holten sich unangefochten mit sieben Meistertiteln auch die Mannschaftswertung vor dem Ausrichter Tus Apelern und dem Goshin-jutsu-no-michi aus Velpke/Oebisfelde.

Conner Stiemerling und Vincent Müller (U12 bis 34 kg) trafen gleich im ersten Kampf aufeinander. Conner agierte zu vorsichtig und verlor den vereinsinternen Kampf mit 2:17. Anschließend ging Conner viel lockerer in die Kämpfe, gewann noch einen Kampf und sicherte sich den vierten Platz, der zur Qualifikation zur Landesmeisterschaft reicht. Vincent gewann in der starken Gruppe sogar noch zwei Kämpfe und holte Bronze.

Kampffloh Ina Michaelis hatte es an ihrem allerersten Meisterschaftskampftag nicht leicht. Da es für sie in ihrer Alters- und Gewichtklasse keine Gegnerinnen gab, musste sie in der U12 bis 32 kg antreten. Ihre Gegnerin aus Apelern war ihr körperlich deutlich überlegen, so dass Ina zweimal verlor. Für sie gab es durch die geholten Punkte aber Silber.

Der erste Titel ging an Malte Teramihardja (U12 bis 38 kg). Hier kam er zu zwei ungefährdeten Siegen. In einem Doppelpool in der U14 bis 42 kg traten Jonas Michaelis und Tjark Rose an. Tjark sorgte in seinem Pool mit zwei Full Ippon Siegen schnell für klare Verhältnisse, Jonas siegte einmal mit 20:9 gegen einen Kämpfer aus Essehof und verlor nur denkbar knapp gegen den späteren Sieger. Im Halbfinale trafen die beiden Helmstedter dann aufeinander, dass Tjark für sich entscheiden konnte. Für Jonas hieß es somit am Ende: Bronze. Tjark unterlag im Finale gegen einen Kämpfer aus Bückeburg nur mit einem Punkt Unterschied. Trotzdem durfte sich Tjark über die Vizemeisterschaft freuen.

Spannend machte es auch Fynn Köhler in der Klasse U14 bis 46 kg. Im letzten Kampf sah er schon wie der sichere Sieger aus, kassierte aber Sekunden vor Schluss noch einen Treffer zum 11:11. Nur die höhere Zahl von Ippons rettete ihm den Sieg und die Vizemeisterschaft. Noah Schöndube, Landesmeister von 2018, ließ in seiner Gruppe U12 bis 46 kg nichts anbrennen. Mit nahezu stoischer Ruhe zwang er alle seine Gegner in die Knie und holte sich mit drei Siegen überlegen den Titel des Regionalmeisters.
Paula Hühne (U14 bis 44 kg) hatte bis zum Finale leichtes Spiel. Mit zwei Full Ippon 14:0 Siegen setzte sie sich durch und traf im Finale auf eine bekannte Kämpferin vom goshin-jutsu-no-michi, das sie leider verlor. Silber und die Vizemeisterschaft gingen an. Für Neele Röber (U16 bis 52 kg) lief es an diesem Tag ebenfalls sehr gut. In einem Doppelpool konnte sie mit zwei klaren 14:0 Siegen schnell für klare Verhältnisse sorgen. Auch im Halbfinale setzte sie sich deutlich durch. Im Finale traf sie auf befreundete Kämpferin aus Nienburg. Hier siegte Neele knapp mit 7:6 und holte sich den Meistertitel.

Gerade zu locker sicherte sich Henry Lai den Titel des Regionalmeisters. Im Doppel KO Pool kämpfte er sich locker bis in Finale vor und gewann dieses auch verdient. Seine Schwester Xiaotong hatte es vom Papier her deutlich schwerer. Die U18 bis 48 kg-Kämpferin musste bei den Senioren bis 52 kg antreten. Hier zeigte Xiao was in ihr steckt. Mit einem wahren Atemi-Feuerwerk besiegte sie eine Kämpferin aus Schöningen mit 32:6. Auch in den anderen Kämpfen war sie am heutigen Tag nicht zu stoppen und holte sich den Meistertitel bei den Senioren.

Da es für Leon Schrader in der U18 bis 81 kg keine Gegner gab, durfte er in der gewichtsoffenen Klasse antreten. Im ersten Kampf setzte Leon die besseren Techniken und gewann gegen einen Kämpfer aus Röllinghausen 14:0 Full Ippon. Doch im Kampf um den Meistertitel hatte Leon einen echten Brocken vor sich. Mit über 120 kg war sein Gegner aus Essehof über 40 kg schwerer als Leon. Doch Leon holte gleich zum Anfang in Part eins mit schnellen Treffern den Ippon. Im Wurfpart schien Leon an sein Grenzen zu stoßen. Mehrfach konnte sein Gegner ihn im Stand abwürgen. Doch Leon ließ sich nicht beirren, nutzte eine Unachtsamkeit seines Gegners und bracht ihn mit einer tollen Außensichel krachend zu Boden und fixierte ihn in der seitlichen Halteposition die geforderten 15 Sekunden. Meistertitel war perfekt. Das I-Tüpfelchen setzte Piet Hunsicker. Nach einem halben Jahr Auslandsaufenthalt und so gut wie keinem Training startet der U21-Kämpfer bei den Senioren. Hier wuchs Piet über sich hinaus, kam schnell zu drei ungefährdeten Siegen. Im Finale bezwang er dann einen ehemaligen Kaderathleten mit 13:8 Punkten und holte sich so sensationell den Titel. In der Mannschaftswertung war kein Verein besser, auch hier kommt der Sieger aus Helmstedt. Nun stehen Ende März die Landesmeisterschaften der Bezirke Hannover, Braunschweig, Lüneburg und Weser/Ems an.

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Fußball: Mitschke fährt mit Auswahl nach Hamburg

Futsal U12-Talent spielt bei der Norddeutschen mit.

Es geht weiter bergauf für Hannah-Marie Mitschke: Die Fußball-Nachwuchsspielerin wurde erneut für die U12-Niedersachsenauswahl berufen und reist an diesem Wochenende nach Hamburg.

Bei den letzten Stützpunktturnieren und dem Sichtungslehrgang wusste Mitschke zu überzeugen, dass sie auch bei der Norddeutschen Futsalmeisterschaft am Samstag teilnehmen darf. Im Modus Jeder gegen Jeden trifft Niedersachsen dann auf die Landesverbände Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Mitschke spielt beim Nachwuchs des VfL Wolfsburg. Mit einem Zweitspielrecht spielt sie jedoch auch noch für den Helmstedter SV.

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Fußball meets Fußball – Teil IV

Am 12. April 2019 trifft sich ab 19:30 Uhr erneut die Fußballabteilung des Helmstedter SV zum gemeinsamen Stammtisch in der Vereinsgaststätte. Bei Currywurst mit Pommes Frites oder Sauerfleisch mit Bratkartoffeln sowie frischen Getränken kommen die Mannschaften der 1. Damen, 1. Herren, 2. Herren, Alten Herren, Altliga sowie Trainer und Betreuer der Jugendmannschaften ins Gespräch und verbringen ein paar schöne Stunden auf dem Bötschenberg. Gäste sind natürlich ebenfalls willkommen!

Ein wichtiger Hinweis: Rückmeldungen bitte bis 1.4.2019 in den jeweiligen Mannschaftsteilen oder beim Fußballabteilungsleiter.

Bock auf weitere solcher Events oder keinen Fußball-Spielpartner parat? Kein Problem – dies und mehr bietet unsere Fußballabteilung. Infos über unsere Fußballabteilung findest du hier (bitte klicken).